<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023</id><updated>2012-01-04T11:12:08.176+01:00</updated><category term='Kapitalismus'/><category term='Metaphysik'/><category term='Wirtschaftsmodel'/><category term='Krise'/><category term='Demokratie'/><category term='Postmoderne'/><category term='Ironie'/><category term='Kapitalismuskritik'/><category term='Western decline'/><category term='Colonisation'/><category term='occupy movement'/><category term='Financial Crisis'/><category term='Ideologie'/><category term='capitalism'/><category term='Avantgarde'/><title type='text'>culture wars</title><subtitle type='html'>irony is over. unease creeps.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>45</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-703643017005728854</id><published>2012-01-04T10:59:00.002+01:00</published><updated>2012-01-04T11:12:08.190+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaftsmodel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Metaphysik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krise'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='capitalism'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ideologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kapitalismuskritik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Demokratie'/><title type='text'>Die Zwiebelkrise</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.deutsche-zwiebel.de/fileadmin/template/images/zwiebel-zwiebel.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="202" src="http://www.deutsche-zwiebel.de/fileadmin/template/images/zwiebel-zwiebel.png" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 11px; line-height: 15px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: lime;"&gt;&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;Athen und Rom, die Wiegen der Demokratie, werden von ungewählten Technokraten verwaltet. Private Gläubiger werden aus jeder Mithaftung für die von ihnen eingegangenen Risiken entlassen. Die Kreditwürdigkeit der wirtschaftlichen Kernländer USA, Japan, Frankreich und Deutschland wird in Frage gestellt. London isoliert sich vom europäischen Kontinent. Die Eurostaaten erdrosseln sich mit einem Spar-Korsett. Die Gesellschaften Amerikas, Europas und des Mittleren Ostens sind in Aufruhr.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;Wir leben in stürmischen Zeiten. Große Krise, überall.   Was ist der Kern dieser Kaskade von Krisen und Katastrophen? Man muss die Zwiebel Blatt um Blatt schälen, um ihr Innerstes zu erkennen.  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;Die Zwiebel, so will man uns weismachen, sei im Kern eine "Staatsschuldenkrise". Und tatsächlich dreht sich die europäische Politik ja seit Monaten um nichts anderes als das Schuldenmachen, um die alten Schulden bedienen zu können. Da zeige sich eben die Kreditabhängigkeit der regierenden Junkies, schreien die Finanzmärkte. Sollen wir jetzt etwa, schreit der Boulevard, für den Schlendrian der faulen Südländer aufkommen? Harter Entzug wird verschrieben, um die Sucht nach Staat und Gerechtigkeit endlich zu überwinden!   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;Doch man muss nur das äußerste Häutchen der Zwiebel abschälen, dann kommt darunter die Krise der Finanzmärkte zum Vorschein. Hatten die europäischen Staaten nicht gerade erst die Banken gerettet? Waren es nicht die obszönen Geschäftsmodelle der Hedgefonds, die die Weltwirtschaft an den Rand des Abgrunds gebracht haben? Ist es nicht die übergroße Verletzbarkeit der Banken, die die Eurokrise so gefährlich macht? Nur aus diesem Blickwinkel machen die Sparorgien, die der europäischen Peripherie aufgezwungen werden, irgendeinen Sinn. Das Zusammenstreichen der Staatsausgaben mitten in einer Rezession mag volkswirtschaftlicher Selbstmord für die Griechen, Italiener, Spanier und Portugiesen sein. Um die Anlagewerte der wankenden Großbanken zu stabilisieren, müssen deren Schuldner aber demonstrieren, dass sie eher zugrunde gehen, als ihre Kredite nicht mehr zu bedienen. Den protestierenden Völkern und ihren uneinsichtigen Parlamenten werden daher ungewählte Vizekönige vorgesetzt, die in ihren Protektoraten dieselben Kürzungsorgien exekutieren, die die wirtschaftlichen Ungleichgewichte zwischen Nord und Süd erst haben entstehen lassen. Während Südeuropa in Schuldensumpf und Rezession versinkt, ist es den Finanzmärkten also wieder einmal gelungen, ihre Dominanz gegenüber ihren staatlichen Rettern zu festigen.   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;Die Staatsschuldenkrise ist also nur eine weitere Eskalationsstufe der Finanz- und Wirtschaftskrise, die seit Jahren die Zentren des Finanzkapitalismus erschüttert. Diese Krise ist kein Unfall, sondern die zwingende Folge eines Wirtschaftsmodells, das über Jahrzehnte Ungleichgewichte zwischen Exporteuren und Konsumentenmärkten, zwischen Arm und Reich, zwischen Nord und Süd aufgebaut hat. Weltwirtschaft pendelt nun in ein neues Gleichgewicht- in einem epochalen Erdbeben, das gigantische Mengen an Kapital vernichtet. Warum mussten die Ungleichgewichte aufgebaut werden? Weil das marktradikale Wirtschaftsmodell einzig darauf fixiert ist, die Seite des Angebots zu verbessern, aber nicht genügend Nachfrage generiert. Denn marktradikale Ideologen sehen in Gemeinschaftsaufgaben nur Standortnachteile, in Löhnen nur Kosten und in Staaten nur erstickende Bürokratie. Haben Staat und Bürger aber kein Geld mehr in der Tasche, können sie nicht mehr ausreichend konsumieren und investieren, um die Wirtschaftsmaschine am Laufen zu halten. Dieser Mangel an Treibstoff wurde eine Weile durch ein Strohfeuer ersetzt: Staat und Bürger verschuldeten sich, um weiter konsumieren zu können. Woher kam das Geld für all die schönen Dinge, die wir uns gar nicht leisten konnten? Na, von daher, wo auch all die schönen Dinge kamen: aus China und all den anderen neuen Produzentenländern, die ein Interesse daran hatten, dass wir ihre Produkte weiter kaufen. Übrigens auch aus Deutschland, das seine Probleme buchstäblich exportierte. Das konnte nicht ewig gut gehen, und ging nicht ewig gut. Als das letzte Tafelsilber verscheuert war, kam die große Party zum Stillstand. Die Finanzkrise ist also kein Unfall, sondern die notwendige Folge eines fehlerhaften Wirtschaftsmodells.  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;Wie konnte ein Wirtschaftsmodell, das derartig riskant ist, unser wirtschaftspolitischer Kompass werden? Wie konnte ein Wirtschaftsmodell, das derartige soziale und ökologische Verwerfungen produziert, solange bejubelt werden? Wie ist es möglich, dass dieses Wirtschaftsmodell, obwohl es vor aller Augen an seinen eigenen Widersprüchen gescheitert ist, immer noch als alternativlos gilt?   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;Weil dieses Wirtschaftsmodell nur die Folge der marktradikalen Ideologie ist, der sich der Westen unterworfen hat. Im Kern ist der Marktradikalismus eine fundamentalistische Pervertierung des Liberalismus. Der liberalen Tradition folgend sieht auch diese Ideologie die Freiheit von staatlichem Zwang bedroht, und setzt dem Obrigkeitsstaat die ungehinderte Interaktion der Individuen in einem freien Markt entgegen. Die Philosophie der Freiheit wurde von den neoliberalen Ideologen Ende der 1970er Jahre neu aufgemöbelt und gegen das von Ölkrisen, Inflation und Massenstreiks gelähmte Modell der Nachkriegszeit in Stellung gebracht. Freiheit wurde aber nicht mehr als Fundament der demokratischen Gesellschaft verstanden, sondern als unbegrenzte Handlungsfreiheit verabsolutiert. Entsprechend munitioniert gingen neoliberale Reformer mit der Abrissbirne durch den staatlichen Regelungsrahmen, und stutzten den Staat zurück wo sie nur konnten. Diese Deregulierungs- und Privatisierungsorgien waren der Startschuss für den globalisierten Finanzkapitalismus. Der Zusammenbruch der kommunistischen Systemalternative öffnete endgültig alle Schleusen zur globalen Verbreitung des Marktradikalismus. Ein Goldrausch für all diejenigen, die für die grenzenlose Freiheit gewappnet waren. Für alle anderen lieferte der Wettbewerb mit den neuen Standorten in Osteuropa und Fernost den passenden Knüppel: wenn wir unsere Anbieter nicht von allen Gemeinschaftsaufgaben entlasten, dann gehen sie - oder werden gefressen!   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;Genau hier liegt auch die Ursache der Staatsschuldenkrise: eingeklemmt zwischen Standortsicherung und Daseinsvorsorge blieb nicht viel mehr, als die unlösbaren Finanzierungsprobleme auf morgen zu verschieben. Die Staatsschuldenkrise ist im Kern eine politische Krise: die politischen Eliten hatten nicht mehr die Kraft und den Mut, den desillusionierten Bürgern Beiträge oder gar Opfer abzuverlangen. Das Ende des Systemkonfliktes hat den gesellschaftspolitischen Projekten des Westens nicht nur den Gegner, sondern auch die Utopie genommen. Ohne Vision und Ziel verloren die politischen Projekte von links bis rechts ihre Bindungs- und Mobilisierungskraft. Die Bürger haben nach dem Scheitern aller Utopien, dem Versumpfen der Träume von einer besseren Welt in Sachzwängen, Verteilungskämpfen und Korruption den Glauben an die Gestaltungsmacht des Staates verloren. Der Mangel an Vision und Glauben hat die Schaffung neuer politischer Instrumente behindert, die Gestaltung unter den Bedingungen des globalisierten Finanzkapitalismus wieder ermöglichen würden. Es war die tief sitzende Skepsis gegen die marktgetriebene Integration Europas, die die Schaffung effektiver Institutionen verhindert hat, die wir heute zur Einhegung Amok laufender Finanzmärkte dringend bräuchten.   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;Und so wird aus dem Versagen der Politik eine Krise der Demokratie. Die demokratisch verfassten Nationalstaaten können die Lebensbedingungen ihrer Bürger nicht mehr verbessern. Sie können Gefahren nicht mehr abwehren. Sie können kaum noch die Daseinsvorsorge sicherstellen. Und sie sind zu schwach, um den Willen ihrer Bürger gegenüber den Finanzmärkten durchzusetzen. Ein System, das seine Aufgaben nicht mehr erfüllt und seinen Gründungsvertrag bricht, verliert seine Legitimität.   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;Die Finanzkrise schließlich war der Offenbarungseid des Marktradikalismus. Das Wirtschaftsmodell scheitert an seinen inneren Widersprüchen. Die Fäden der politischen Marionetten wurden für alle sichtbar. Der mystische Glaube an die Allmacht des Marktes wurde entzaubert. Aber wie war es überhaupt möglich, dass die Ideologie des Marktes zur unhinterfragten Matrix des Westens wurde?  Woher aber kam überhaupt dieses Misstrauen gegenüber dem Staat, der doch nach den totalitären Exzessen des 20. Jahrhundert recht erfolgreich gezähmt worden war? Warum haben die politischen Eliten vor den Märkten kapituliert? Warum haben die Gesellschaften nach über einem Jahrhundert Verteilungskampf die Zerschlagung der sozialstaatlichen Errungenschaften so klaglos hingenommen? Kurzum: Warum haben die Menschen aufgehört, für eine bessere Zukunft zu kämpfen?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;  Nun dringen wir in den Kern der Zwiebel vor: Die großen Utopien haben sich allesamt als totalitäre Irrwege erwiesen. Die neuen Technologien haben keineswegs nur neue Segnungen gebracht. Der Wohlstand hat kein glückliches Leben für alle geschaffen. Das Projekt der Moderne, der beständige Fortschritt in eine bessere Zukunft, der lange Marsch in eine gerechtere Gesellschaft, der immer neue Aufbruch zu neuen Ufern, ist einer großen Resignation gewichen. Den westlichen Gesellschaften ist der revolutionäre Horizont abhanden gekommen. Enttäuscht von ihren eigenen Träumen verwalten sie nur noch das Erreichte. Ernüchtert von falschen Missionen ergeben sie sich in ihren scheinbar unvermeidlichen Abstieg. Alle Illusionen sind entlarvt, alle Hoffnungen dekonstruiert. Ohne religiöse Hoffnung, ohne metaphysisches Versprechen, ohne politische Vision von einer goldenen Zukunft kann es kein progressives Projekt mehr geben. Wo nichts mehr zu kämpfen lohnt, organisieren sich die Menschen nicht mehr. Wo es keinen epischen Kampf mit einem externen Gegner, kein Generationenprojekt für eine bessere Zukunft mehr gibt, da braucht es auch keinen revolutionären Staat mehr. Nachdem Gott für tot erklärt, der Staat gescheitert ist und das Proletariat das Interesse am Kommunismus verloren hat, bleibt kein Hoffnungsträger mehr, außer dem System an sich. Nicht umsonst hat Adam Smith Gottes unsichtbare Hand im Markt verordnet. Wenn die Revolution von oben scheitert, muss sich die Hoffnung auf die Evolution aus der freien Interaktion der Individuen richten. Es war die Enttäuschung über das Scheitern aller Utopien von einer besseren Gesellschaft, die dem markradikalen "Jeder für sich" den Weg bereitet hat. Es war die Hoffnung auf die evolutionäre Mystik des Chaos, die den Markt zum Fetisch der Postmoderne gemacht hat. Im Kern der Zwiebel liegt also eine philosophische und spirituelle Krise des Westens.  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #274e13; font-family: verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; line-height: 15px;"&gt;Nun, da auch der Glaube an die Mystik des Marktes entzaubert wurde, bleibt nur die nackte Realität von Schuldenbergen, Klimawandel und globalem Abstieg. Ohne die Vision einer besseren Zukunft lassen sich aber die Probleme der Gegenwart nicht überwinden. Ohne ein neues Wirtschaftsmodell bleibt die Krisenreaktion ohne Orientierung. Ohne Vision einer neuen Ordnung bleibt die Politik ohne Kompass. Ohne die Vision einer guten Gesellschaft kommen die Menschen nicht zu neuer Gemeinschaft zusammen. Ohne die Utopie eines besseren Morgen werden die Menschen nicht um die Überwindung des Heute kämpfen. Ohne eine neue Metaphysik können die fiskalischen, wirtschaftlichen, politischen, demokratischen und gesellschaftlichen Krisen nicht überwunden werden. Wir brauchen eine neue Vorstellung davon, worauf wir hoffen dürfen. Wir brauchen eine Vision davon, was wir erreichen wollen. Wir brauchen einen alternativen Pfad, der in diese bessere Zukunft weist. Und wir müssen die Art, wie wir zusammen leben nach diesem neuen Bauplan umstellen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-703643017005728854?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/703643017005728854/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=703643017005728854' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/703643017005728854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/703643017005728854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2012/01/die-zwiebelkrise.html' title='Die Zwiebelkrise'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-5099527818489081124</id><published>2012-01-03T12:05:00.003+01:00</published><updated>2012-01-03T12:19:36.039+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='occupy movement'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='capitalism'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kapitalismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Financial Crisis'/><title type='text'>Occupy!</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Gentium Basic', serif; font-size: 17px; line-height: 17px;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-style: inherit; font-weight: inherit; line-height: 21px; margin-bottom: 17px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 20px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;a href="http://cdn3.digitaltrends.com/wp-content/uploads/2011/07/anonymous.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="174" src="http://cdn3.digitaltrends.com/wp-content/uploads/2011/07/anonymous.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #38761d;"&gt;Occupy Wall Street! Occupy Oakland, Occupy Madrid! Occupy Frankfurt!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #38761d;"&gt;&amp;nbsp;Längst überfällig&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #38761d; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;waren diese Demonstrationen gegen die Allmacht der Finanzmärkte, die obszönen Zumutungen der Finanzkrise und das pervertierte kapitalistische System überhaupt. Recht so, denke ich. Hier beginnt die Debatte über ein System, das vollkommen aus dem Ruder gelaufen ist. Hier erneuert der demokratische Souverän sein Recht zu bestimmen, wie wir zusammenleben wollen. Hier sammelt sich Gegenmacht, wo die institutio­nellen Repräsentanten der Demokratie, ja die Staaten an sich längst kapitulieren mussten. Die Meinungsindustrie reagiert verwirrt. Einerseits wird den Demonstranten vorgeworfen, ohne Agenda und Vision das Momentum der Bewegung zu verspielen. Andere sehen in dem bunten Haufen die Anfänge einer post-demokratischen Bewegung, einer neuen Form der Deliberation jenseits der verknöcherten Institutionen des Parteienstaats. Schnell werden Parallelen zu den Anfängen des arabischen Frühlings beschworen. Occupy Tahrir Square! Haben die Menschen in Tunesien und Ägypten nicht gerade eindrucksvoll gezeigt, dass gewaltlose, aber entschlossene Buerger selbst finstere Diktaturen in die Knie zwingen können. Haben die friedlichen Revolutionen in Ost-Europa nicht vorgemacht, wie man einen radikalen Systemwechsel erzwingt? Occupy Stasi, Occupy Roter Platz, Occupy Belgrad. Der Konflikt zwischen Volk und Regime wurde symbolisch – gewaltlos oder gewaltsam – ausgetragen als ein Kampf um die Kontrolle einiger zentraler Orte. Occupy Zentraler Platz. Occupy Rundfunkgebäude. Occupy Geheimdienstzentrale. Occupy Präsidentenpalast. Der Staat wurde symbolisch manifest in diesen Orten. Das Konstrukt Staat hat eine Hardware, also ist der Staat besetzbar.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-style: inherit; font-weight: inherit; line-height: 21px; margin-bottom: 17px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 20px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #38761d;"&gt;Hier, genau hier enden die Analogien zwischen der Occupy Bewegung und dem farbigen Revolutionen. Und hier muss man ansetzen, wenn man über die Erfolgsaussichten der Occupy Bewegung nachdenken will.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-style: inherit; font-weight: inherit; line-height: 21px; margin-bottom: 17px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 20px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #38761d;"&gt;Der Kapitalismus hat keinen Ort. Kapital ist nicht fest – Kapital ist flüssig. Es fließt ununterbrochen. Zur besten Renditemöglichkeit. Zum geringsten Risiko. Ohne das kostbare Nass kann keine Volkswirtschaft, kein Unter­nehmen wachsen und gedeihen. Gerät das Kapital aber außer Kontrolle ist unaufhaltsam wie eine Flut, zerstör erisch wie ein Tsunami. Der Kapitalismus hat keinen Ort. Der Kapitalismus ist flüssig. Den Kapitalismus kann man nicht besetzen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-style: inherit; font-weight: inherit; line-height: 21px; margin-bottom: 17px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 20px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #38761d;"&gt;Kapital kann man nicht besetzen – aber man kann es kanalisieren. Man kann mit einem klugen System aus Dämmen, Kanälen und Schleusen beeinflussen, wohin es fließt – und wohin es nicht fließen darf.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-style: inherit; font-weight: inherit; line-height: 21px; margin-bottom: 17px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 20px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #38761d;"&gt;Ist die Occupy Bewegung also ein untaugliches Mittel? Nicht so voreilig. Das Kapital hat keinen Ort. Aber die Menschen, die es steuern, sie leben in einem Raum aus Ideen. Unsichtbaren, geruchlosen Ideen. Ideen, die bestimmen wie wir die Welt und uns selbst wahrnehmen. Das „System“ und seine Zwänge ist nicht weiter als eine Idee, an das viele Menschen glauben. Manche, weil sie davon profitieren. Viele, weil sie es für unwiderstehlich halten. Will man diesen Kaiser entzaubern, muss man ihm seine Kleider nehmen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-style: inherit; font-weight: inherit; line-height: 21px; margin-bottom: 17px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 20px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #38761d;"&gt;Darum geht es der Occupy Bewegung: um die Besetzung der Symbole des Kapitalismus. Um die Hoheit über die Ideen. Um die Neubestimmung der Grundannahmen. Um die Verschiebung der Wahrnehmung. Das ist nicht nur ein taugliches Mittel- es ist das beste Mittel.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-style: inherit; font-weight: inherit; line-height: 21px; margin-bottom: 17px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 20px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #38761d;"&gt;Wenn wir bestimmen wollen, wie wir leben. Wenn wir in einer Demokratie leben wollen. Dann müssen wir die Hoheit über die Wahrnehmung gewinnen, was Richtig und was Falsch ist.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-style: inherit; font-weight: inherit; line-height: 21px; margin-bottom: 17px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 20px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #38761d;"&gt;Occupy the symbols. Occupy the discourse. Occupy the minds!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-5099527818489081124?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/5099527818489081124/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=5099527818489081124' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/5099527818489081124'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/5099527818489081124'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2012/01/occupy.html' title='Occupy!'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-250018771561614463</id><published>2011-09-28T06:42:00.001+02:00</published><updated>2011-09-28T11:20:47.430+02:00</updated><title type='text'>Sie sind gekommen um sich zu beschweren</title><content type='html'>&lt;span style="color: #38761d; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;Sie sind gekommen, um sich zu beschweren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #38761d; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;Keine &lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;Gruppe kitzelt die Lifestyle Magazine mehr, wurde so gründlich von Marketingexperten durchleuchtet, wird so penetrant von Konsumindustrie und Parteistrategen&lt;/span&gt; umworben. Viel ist gesagt worden über die Pornoschwaben, Bionade Biedermeier oder Bobos, die mit ihren Kleinfamilien die trendigen Bezirke der deutschen Großstädte bevölkern. Wir wissen alles über die ironische Grundhaltung der Hipster. Über den Rückzug ins Private der digitalen Bohème. Über die neue deutsche Familie zwischen Biobrei und Krippenyoga. Nun, so scheint es, ist die Neue Mitte doch noch politisch erwacht, und beginnt die behäbige Ordnung des deutschen Parteiensystems durcheinanderzuwirbeln. Eine Schulrevolution in Hamburg! Ein grüner Ministerpräsident im erzkonservativen Südwesten! Piraten entern das Berliner Abgeordnetenhaus! Neue Themen, neuer Protest, deutsche Wutbürger.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #38761d; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;Und wie sieht sie aus, die politische Agenda der deutschen Kosmopoliten, der bestausgebildetsten Elite aller Zeiten? Liberal imAnliegen, strukturkonservativ in der Haltung und provinziell im Horizont. Trotz Hipster Glamour und Geeky Gadgets- die Biedermeier sind vor allem eines: bürgerlich. Das übersehen die Praktikantenrudeln der deutschen Online Redaktionen, die hinter jeder Nerdbrille schon eine Avantgarde vermuten. Richtiger ist da schon der Hinweis, die Direktheit und Unbeholfenheit der Geeks begründe eine neue politische Ansprache für das phrasenmüde Publikum. Den Ton treffen die neuen Anti-Politiker Politiker allerdings- ihre single issue Agenda ist geradezu ideal für eine Generation, deren politisches Engagement sich im weiterleiten von Apellen zur Rettung von Eichenbäumen und zum Boykott des letzten Facebook Updates erschöpft.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #38761d; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;Worum geht es den Neuen Bürgerlichen? Es geht um die Verteidigung des Rechts, das eigene, unmittelbare Lebensumfeld zu bestimmen. Es geht um die Abwehr von technokratischen Staatsdienern und zynischen Investoren, die diese kleine Lebenswelt nicht verstehen, sie mit ihrem Anspruch auf Regulierung und Gestaltung aber zu zerstören drohen. Nur so erklärt sich der Protest gegen Stuttgart 21, Mediaspree und Gängelviertel. Darin liegt die Kraft der Verteidiger der Freiheit des Netzes. Und hier pulsiert der heilige Zorn der Mustereltern, die bei der Aufzucht ihrer Young Performer nicht die kleinste Unzulänglichkeit dulden. Kurzum: eine klassisch liberale Abwehrhaltung, die die individuellen Freiheitsrechte gegen die Mächtigen verteidigt. Eine klassisch konservative Haltung, die Werte und die Heimat gegen Eindringlinge verteidigt. Und eine gewollt provinzielle Agenda, die das omnipräsente Gewitterdonnern von Finanzkrise, Klimawandel und Kriegen selbstbewusst zur Seite schiebt, um sich auf das unmittelbare Lebensumfeld zu konzentrieren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #38761d; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;Das macht all diese Anliegen nicht falsch. Die staatliche Einschränkung von Freiheitsrechten nach dem 11. September trägt in der Tat paranoide Züge. Die Investitionsprojekte, die ganze Stadtviertel und natürliche Lebensräume transformieren stellen das Profitstreben Weniger über das Wohl aller. Verständlich auch die defensive, ja ängstliche Grundhaltung der Bobos. Die hochausgebildeten und talentierten Lebenskünstler der digitalen Bohème haben nie etwas anderes gekannt als die Übernahme immer weiterer Lebensrisiken auf die eigene Kappe. Sie sind die Kinder des Neoliberalismus: Wer arbeitslos wird, muss eben flexibler werden! Wer krank wird, hat sich nicht gesund genug ernährt! Und wenn es den Kinder einmal schlechter geht als uns, dann müssen sie eben zu perfekten Performern erzogen werden, die auch auf dem brutalsten Arbeitsmarkt bestehen können!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #38761d; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;Das Problem liegt vielmehr im Verzicht auf den nächsten Schritt. In der Analyse werden Strukturfragen allzu oft auf Einzelaspekte reduziert. Aber selbst Experten verzweifeln ja ob der Komplexität von Finanzkrise, Klimawandel und Nahostkonflikt. Die völlige Durchdringung der Gesellschaft von ökonomistischen Logiken, die perverse Vorherrschaft von Einzelinteressen über das Gemeinwohl, das Prä der Finanzmärkte über die demokratisch legitimierte Politik wird bestenfalls resigniert zur Kenntnis genommen. Die enge politische Agenda lässt viele Themen jenseits der eigenen Lebensumwelt einfach außen vor. Das Elend auf den eigenen Straßen, nein die Armut der Welt übersteigt ja auch tatsächlich die Mitleidensfähigkeit jeden dauerbombardierten Weltbürgers. Lösungsvorschläge setzen dementsprechend beim Individuum an, weil das die einzige Einheit ist, die scheinbar noch der eigenen Kontrolle unterliegt. Klimawandel wird daher durch Konsumverzicht bekämpft, der Zusammenbruch der öffentlichen Daseinsvorsorge durch die Selbstausbeutung der Ärzte, Lehrer und Polizisten und die Diktatoren der Welt, naja, weiss auch nicht, durch facebookbadges? &amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #38761d; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;Vorwerfen muss man den Neuen Bürgerlichen eigentlich nur ihren völligen Verzicht auf die Mitgestaltung der Gesellschaft. &amp;nbsp;Ein Gestaltungsanspruch ist über ein "Not in my backyard“ der Wutbürger ist nirgends zu erkennen. Nicht von ungefähr erinnert das Frauenbild der Piraten an unselige Zeiten. Gesellschaftspolitik, anyone? Äh ja, mehr Geld für die Arbeitslosen wär irgendwie okay. Und kein Blut für Öl. &amp;nbsp;Ja, danke.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #38761d; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;Der Grundfehler liegt schon im Weltbild der Biedermeier: das zentrale Problem unserer Zeit ist eben nicht das Verhältnis der Bürgers zum Staat. Die Freiheit der Bürger wird vielmehr von der Freiheit des Kapitals bedroht, ja ausgehebelt! Und diesem unsichtbare Tyrann ist nicht mit individuellem Protest beizukommen. Nicht von ungefähr stürzen die Staatstyrannen in Kairo und Tunis, wenn das Volk die Kundgebungsplätze besetzt, lachen die Investoren aber über das Häuflein Demonstranten auf der Wall Street. Der neue Tyrann hat keinen Ort, weil er keinen Körper hat. Er wird daher nur durch eine Umstellung des Systems zu stoppen sein. Und für diesen Kampf braucht es mehr als Ahoibrause und Frauenquote. Hier wird der alte Staat, zerschlagen und antiquiert wie er ist, gebraucht. Um eine Gute Gesellschaft zu bauen werden wir alle mit anpacken müssen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-250018771561614463?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/250018771561614463/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=250018771561614463' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/250018771561614463'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/250018771561614463'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2011/09/sie-sind-gekommen-um-sich-zu-beschweren.html' title='Sie sind gekommen um sich zu beschweren'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-6608639099501619102</id><published>2011-08-27T14:05:00.001+02:00</published><updated>2011-08-27T14:08:33.582+02:00</updated><title type='text'>Unease about Allegiance</title><content type='html'>&lt;span style="color: #38761d; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;When it comes to&amp;nbsp;public affirmation of norms and&amp;nbsp;values, Germans and Americans could not be further apart. American affirmation of norms and values, starting with the Allegiance to the flag, but sipping through to the language of curricula, movie dialogues or even everyday jokes, are disturbing to the German observer. Germans, on the other hand, generally have been socialized with a massive disdain for overt patriotism, and are generally sceptical toward&amp;nbsp;any public&amp;nbsp;affirmation of norms, which are widely regarded as private beliefs. Yet, mockery of American über-patriotism&amp;nbsp;fails to see the underlying reasons for the ubiquity of norm affirmation: the heterogeneity of the immigrant society. Norm affirmation seems to be the American Way of building common ground between individuals with highly diverse personal backgrounds, as well a constructing a national identity for a fragmented society. Having become an immigration country itself, Germany still lacks any similar cultural technique to forge a bond between its increasingly heterogenous citizens. Yet, given its totalitarian past, norm affirmation just seems out of the question.&lt;/span&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-6608639099501619102?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/6608639099501619102/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=6608639099501619102' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/6608639099501619102'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/6608639099501619102'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2011/08/unease-about-allegiance.html' title='Unease about Allegiance'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-4679157619656893684</id><published>2011-08-27T13:03:00.001+02:00</published><updated>2011-08-27T13:03:59.632+02:00</updated><title type='text'>The Death of the Stars</title><content type='html'>&lt;span style="color: lime; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;Remember: The Stars ? Michael Jackson and Madonna, Jack Nicolson or Robert de Niro, Hemingway and Warhol, Lagerfeld or Yves Saint Laurent, Linda Evangelista and Naomi Campell, Boris Becker or Michael Jordan? Legitimised by talent, performance or beauty, they grabbed the imagination of people around the globe, set examples and inspired others to follow their way.&lt;/span&gt;&lt;span style="color: lime; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color: lime; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;Today, the stars seem to have disappeared. Instead of the greater than life personalities of former eras, virtual artists like Banksy prefer to stay in the dark. Lady Gaga never shows her real face. The boundaries between real and virtual are blurred. Joaquin Phoenix plays a fake, fakes like Helena Hegemann act as if they were real and Paris Hilton fakes being a fake. Big brother inmates cut their nails on TV. While Barack Obama went from massiah to pariah in less than a year, the ideal leader of our time seems to be Zaphod Beeblebrox. The Universal Idol is dead. American Idols have taken its place.   &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: lime; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color: lime; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;Acting as visable symbols of  current discourses, stars personify the hopes, grievances, cleavages, fears and fanstasies of society. Fortifying mainstream norms or challenging established  role models – either way, they provide the imaginery and language a society needs to find orientation and debate its order.  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: lime; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color: lime; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;The Star, as a sociological figure, is per se a reflection of its time.Accordingly, the notion that stardom should rest on a foundation of talent or performance became obsolete. In the hyper-capitalist society, wealth and social status are defined by access to virtual resources. Fortunes are made in the capitalist casino. Attention became the currency of the media world.   &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: lime; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color: lime; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;The star as a symbol of identitiy that transcends social cleavages is anathema to a pluralist society. With its ever more fragmented subcultural tribes, diversified ways of life and differentiated roles, a pluralist society cannot accept a unified worldview, a universal model, and even a common identity.  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: lime; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt; &lt;br /&gt;Thus, the clout of any postmodern star is necessarily limited. The role of 'celebreties'- with its nihilist undertones the  adequate term- is much more humble today. Some beam their light only into ever smaller subcultures. Others refrain from perfoming any socio-cultural function altogether and focus on the lower human instincts fed by yellow pages. In a pluralist society, Andy Warhol's famous quote seems to become true: we will all be stars for 15 minutes.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: lime; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color: lime; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt; In a pluralist society, stars must not be uni-form. Thus, the quintessential postmodern superstar  needs to refer to multiple systems of meanings at the same time, appeal to a heterogenous audience, and beat the fast pace of the public sphere. In order to be a symbol of our time, the postmodern superstar needs to be personify pluralism.  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: lime; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Slwqv8BFwTk/TljOwDsRbyI/AAAAAAAAAFc/zFBDf2XkgoI/s1600/296889414-lady-gaga.9.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="149" src="http://4.bp.blogspot.com/-Slwqv8BFwTk/TljOwDsRbyI/AAAAAAAAAFc/zFBDf2XkgoI/s200/296889414-lady-gaga.9.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: lime; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt; The one star who came closest to pulling off that trick seems to be Lady Gaga: by refusing to exist as a real person, offering multiple characters instead, she offers a surface blank enough to project random meaning into her.  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: lime; font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-4679157619656893684?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/4679157619656893684/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=4679157619656893684' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/4679157619656893684'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/4679157619656893684'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2011/08/death-of-stars.html' title='The Death of the Stars'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-Slwqv8BFwTk/TljOwDsRbyI/AAAAAAAAAFc/zFBDf2XkgoI/s72-c/296889414-lady-gaga.9.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-4595348718688243612</id><published>2011-08-08T08:00:00.007+02:00</published><updated>2011-08-08T09:04:24.646+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Western decline'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Colonisation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Financial Crisis'/><title type='text'>We are all Indians now.</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;font style="color: rgb(0, 102, 0);" size="2" face="verdana"&gt;Colonization used to work so well for Western powers. Offer a bag of glass pearls to the ignorant leader of a far-away country and get a wealth of assets in return. Establish a profitable trade regime, the flag will follow. Build on economic might, the West established its own world order. &lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;font style="color: rgb(0, 102, 0);" size="2" face="verdana"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;font style="color: rgb(0, 102, 0);" size="2" face="verdana"&gt;Now it seems the West has successfully colonized itself. Driven by the greed of its ignorant leaders, the US sold its treasury and blue chip industries for cheap consumer goods from China. After 30 years of "lean state" policies, its infrastructure looks more like a Third World Country than a superpower. Europe partly joined this debt addiction, partly choked off economic dynamism by fortifying social structures. &lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;font style="color: rgb(0, 102, 0);" size="2" face="verdana"&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-XtW9kBQiDfk/Tj-HigwmL2I/AAAAAAAAAFY/AZKHN6DHhZA/s1600/Reise_asterix_india_927392p.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px 0px 10px 10px; width: 200px; height: 134px; float: right; cursor: pointer;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638374285470216034" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-XtW9kBQiDfk/Tj-HigwmL2I/AAAAAAAAAFY/AZKHN6DHhZA/s200/Reise_asterix_india_927392p.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;font style="color: rgb(0, 102, 0);" size="2" face="verdana"&gt;Now, after burning the state treasury as the last safety net of a perverted system, we enter the "too big to rescue" meltdown. As Western leaders seem both incompetent and addicted to the poison they continue to inject, Western decline seems inevitable. &lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;font style="color: rgb(0, 102, 0);" size="2" face="verdana"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;font style="color: rgb(0, 102, 0);" size="2" face="verdana"&gt;If you ever wondered why Nero burned down Rome (or the Imperial Chinese burned their naval fleet, if you prefer an example from the new geopolitical center),  there are ample answers now. It all boils down to this: The hegemony of the neoliberal oligarchy is so perfectly universal that noone questions it, but rather sticks with the gospel and watch the world burn to ashes.&lt;/font&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-4595348718688243612?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/4595348718688243612/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=4595348718688243612' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/4595348718688243612'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/4595348718688243612'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2011/08/we-are-all-indians-now.html' title='We are all Indians now.'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-XtW9kBQiDfk/Tj-HigwmL2I/AAAAAAAAAFY/AZKHN6DHhZA/s72-c/Reise_asterix_india_927392p.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-4454102294761265049</id><published>2011-04-09T16:20:00.003+02:00</published><updated>2011-04-09T16:31:41.722+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Avantgarde'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Postmoderne'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ironie'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#003300;"&gt;In der Ästhetik berühren sich die geistige Welt der Ideen und Makro Umwälzungen und die Welt der Dinge und Mikrobedeutungen. Ich sehe einen schönen Gegenstand, und frage mich: warum ist er schön? Welche Idee steht dahinter? Was symbolisiert er? Welcher Sinn wird ihm zugeschrieben? Warum gerade jetzt? Wer findet ihn schön? Warum findet man Dinge schön, die man einmal abscheulich fand? Sinnzuschreibung wird permanent neu hergestellt, weil sie alle gedanklichen und sozialen Systeme ständig neu reprodizieren oder neu ausgerichtet werden. Warum finden wir einen Gegensatnd, der alt, abgenutzt oder sogar kaputt ist schön? Weil in einer Zeit der industriellen Reproduzierbarkeit und der globalen Verfügbarkeit einem Gegenstand mit Geschichte Einzigartigkeit und Authentizität und zugeschrieben wird. In der Welt des Massenkonsums ist das Alte originär und nicht reprodizierbar und kann so zur Projektionsfläche für eine Gegenästhetik werden. Dabei geht es weniger um Nostalgie, die sich auf die Dinge konzentriert, die wir aus unserer erlebten Vergangenheit kennen, und sie ironisiert wiederaufleben lässt. Ahoi Brause, Capri Sonne, und Bonanzarad sprechen andere Sehnsüchte an als verrostete Emailschüsseln, Schwemmholzmöbel oder Belle Epoque Gartenstühle. Dennoch geht es in beiden Fällen um die Neuzuschreibung von Sinn, um eine neue Kodierung der Lesart. Ironisierung ist die Vorstufe der Dekonstruktion, im Nietzsche'schen Sinne vielleicht sogar die Umwertung der Werte. Dennoch bleiben solche Umwertungen schwächliche Zuckungen. Eine Avantgarde, die zu einer echten Umwertung in der Lage wäre, kann es aber in der Postmoderne nicht geben, weil es keinen Fortschritt mehr geben kann. Die europäische Avantgarde hatte sich an der alten Ordnung abgearbeitet. Hat sie radikal zertrümmert, und neue Utopien erschaffen. Nach der totalen Dekonstruktion aller kulturellen und sozialen Systeme gibt es aber nur noch sinnentleerte Elementarteilchen, die sich zu neuen Sinneinheiten verbinden und wieder zerfallen, frei interpretierbar je nach Betrachter. Geschichte wird so auf die Interpretation der Zeitgenossen, genauer, der jeweiligen hegemonialen Weltsicht reduziert. Fortschritt, der Gott der Moderne, iszt damit unmöglich. Wir müssen also wieder Sinn zulassen, um die Postmoderne zu überwinden. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="MARGIN-BOTTOM: 0cm" align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#003300;"&gt;Das wird nicht einfach, denn in der gegenwärtigen Hegemonie verbinden sich Poststrukturalismus und Neoliberalismus zu einer Koalition der Beliebigkeit, die im Interesse der Stärksten jede gesellschaftliche Gestaltung unterbindet. Wen wundert es also, wenn den entpolitisierten Biedermeiern nur die Ironisierung ihrer Kindheit bleibt?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-4454102294761265049?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/4454102294761265049/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=4454102294761265049' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/4454102294761265049'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/4454102294761265049'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2011/04/blog-post_09.html' title=''/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-1994544735349310148</id><published>2010-12-03T03:18:00.004+01:00</published><updated>2010-12-03T03:35:17.892+01:00</updated><title type='text'>Aphrodite and Dionysus- missing in action</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/TPhXAPRbHGI/AAAAAAAAAFE/g3QfOdXZ05Q/s1600/chaosorder.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 210px; FLOAT: right; HEIGHT: 209px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5546278602717994082" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/TPhXAPRbHGI/AAAAAAAAAFE/g3QfOdXZ05Q/s320/chaosorder.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#003300;"&gt;What is the sudden rush to establish an order in everybodies lives? What is the urge to draw red lines, and establish rules without any need? &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#003300;"&gt;Whatever happened to Aphrodite and Dionysos? &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#003300;"&gt;Why does everybody seems so afraid to let go, to let things unfold? Isn't there any need to embrace chaos to open up new channels and evolve? &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#003300;"&gt;Did the lightness of being become unfashionable in our breeding clad thirties? What is the point of a life if you don't fell alive?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-1994544735349310148?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/1994544735349310148/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=1994544735349310148' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/1994544735349310148'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/1994544735349310148'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2010/12/aphrodite-and-dionysus-missing-in.html' title='Aphrodite and Dionysus- missing in action'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/TPhXAPRbHGI/AAAAAAAAAFE/g3QfOdXZ05Q/s72-c/chaosorder.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-8743630454111810034</id><published>2010-09-11T15:42:00.001+02:00</published><updated>2010-09-11T15:46:43.019+02:00</updated><title type='text'>Konformitätsdruck im Liberalismus</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#006600;"&gt;In einer auf individuellen Freiheitsrechten basierenden Gesellschaftsordnung stellt sich das Problem, wie die Verhaltensweisen der Individuen so kanalisiert werden können, dass die Ordnung reproduziert werden kann. Ziel gesellschaftlichen Konformitätsdrucks ist dabei insbesondere die Mittelschicht, die - anders als das Präkariat und die Eliten- aus ihrer Stellung zwischen Auf- und Abstieg besonders empfänglich für Anreiz- und Sanktionsmechanismen sind. Im Vergleich zu autoritären Gesellschaftsordnungen müssen die Konformitätsmechanismen jedoch subtiler sein, bestenfalls von der betroffenen Gruppe internalisiert werden. Das geschieht über einen Diskurs, der gesellschaftliche Risiken wie Krankheit, Arbeitslosigkeit, Armut etc als individuelle Herausforderungen umdeutet, die durch eine bestimmte Verhaltensweise (gesunde Ernährung, Flexibilität, Einsatzbereitschaft...) gemeistert werden können. Insbesondere die Kohorte der Dreissigjährigen, die noch nicht erfahren musste, dass Lebensläufe nicht design- und planbar sind, unternimmt enorme Anstrengungen, um die eigene Biografie in einem eng definierten Idealablauf ablaufen zu lassen. Abweichung gilt ihnen nicht als gesellschaftliche Rebellion, sondern als individuelles Versagen. Talent zu verschwenden, Chancen nicht zu nutzen gilt als die einzige Sünde der freien Menschen. Das Ergebnis individuellen Strebens nach der Ideallinie ist gesellschaftliche Konformität. Schärfere Mechanismen wirken auf Menschen, die über erhebliche Attraktivitätsressourcen verfügen. Attraktive Menschen werden daher bereits im prägbaren Alter mit direkten Konkurrenten kaserniert und indoktriniert (Modelagenturen, Castingshows). Der direkte Konkurrenzdruck unterläuft das Autonomie- und Machtpotential der attraktiven Menschen und führt zu gesellschaftlich konformen Verhaltensweisen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-8743630454111810034?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/8743630454111810034/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=8743630454111810034' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/8743630454111810034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/8743630454111810034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2010/09/konformitatsdruck-im-liberalismus.html' title='Konformitätsdruck im Liberalismus'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-1575847277103918193</id><published>2010-04-05T13:31:00.002+02:00</published><updated>2010-04-05T13:51:08.270+02:00</updated><title type='text'>Get a life</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#006600;"&gt;To set this straight: it is not Berlin's fault. True, gentrification destroys entire neighborhoods, and disastrous urban development kills the rest. However, the reason why I feel so disaffected lately is my own life. My good life, to be precise. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#006600;"&gt;Talking the night away with a great friend in a good bar, the best sushi in town, original cut movie night on a lazy Sunday night, and yeah, that fine show at the Neue Nationalgalerie. Never change a winning team. But then you sit in this tunnel and bridge bar in Mitte and fight down the same feeling that chokes you in a gentrified Manhattan restaurant. You start to realize your life has grown up a little, but your lifestyle has not. In theory, you know exactly what needs to be done. But then your good life intervenes, and things simply drag on.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-1575847277103918193?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/1575847277103918193/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=1575847277103918193' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/1575847277103918193'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/1575847277103918193'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2010/04/get-life.html' title='Get a life'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-6428098384227597663</id><published>2010-02-27T11:08:00.003+01:00</published><updated>2010-02-27T11:22:08.887+01:00</updated><title type='text'>Japanese whispers</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/S4jyMjftOpI/AAAAAAAAAE0/k9DMwyQThKc/s1600-h/marylin.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 289px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442866447177824914" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/S4jyMjftOpI/AAAAAAAAAE0/k9DMwyQThKc/s320/marylin.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Berlin is not only attracting all sorts of European and American hipsters, but also hundreds of Japanese of the lost generation. Fleeing their restrictive society, Berlin seems like the ideal place to develop a new identity. I admire their strength to make it in a culture this different from their own, without much language skils, working shitty jobs. I sure hope they will eventually find out that Germans are not slackers forever, but have a solid career plan up their sleeves.&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-6428098384227597663?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/6428098384227597663/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=6428098384227597663' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/6428098384227597663'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/6428098384227597663'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2010/02/japanese-whispers.html' title='Japanese whispers'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/S4jyMjftOpI/AAAAAAAAAE0/k9DMwyQThKc/s72-c/marylin.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-7932290633657378133</id><published>2010-01-08T12:09:00.007+01:00</published><updated>2010-01-08T12:32:04.817+01:00</updated><title type='text'>Disposable Investors Architecture</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/S0cXGT0YeoI/AAAAAAAAAEs/zVyeGKXxvJo/s1600-h/investorarchitecture.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 400px; FLOAT: right; HEIGHT: 196px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5424329673357687426" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/S0cXGT0YeoI/AAAAAAAAAEs/zVyeGKXxvJo/s400/investorarchitecture.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#003300;"&gt;You can tell by the colour. Turquoise. Windows, pillars, balustrades, all in turquoise. Cineplexes, hotels and shopping malls build on an investment plan. Stuff in as many add ons as you can to break even asap: a lounge bar in the movie theatre, a golf course at the spa and a fake beach bar around the mall! Of course, there is no penny left for details or, uh, material. Fake gold, faux finish and yes, turqouise handrails kill any glamour, soul or even sense. Needless to say, nobody with a sane mind would ever sit in that cocktail bar or lounge in front of a mall. Like all disposables, it will be what it is build for: trash.&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-7932290633657378133?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/7932290633657378133/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=7932290633657378133' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/7932290633657378133'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/7932290633657378133'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2010/01/disposable-investor-architecture.html' title='Disposable Investors Architecture'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/S0cXGT0YeoI/AAAAAAAAAEs/zVyeGKXxvJo/s72-c/investorarchitecture.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-1016012448892055665</id><published>2009-10-09T18:24:00.002+02:00</published><updated>2009-10-09T18:33:12.834+02:00</updated><title type='text'>Sweden</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33cc00;"&gt;If thats the end result of social democracy, I should quit. Domesticated and housebroken. Women aggressively reject gentlemen behavior or even compliments for fear of looking less emancipated. German men, universally renowned for being sissies, are considered machos. The waiter refuses to colelct the dirty dishes from your table cause this could undermine social equality. Tax authorities publish your income every year for the same reason.  At least, with a little flamboyance you can feel like a Southern European.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-1016012448892055665?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/1016012448892055665/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=1016012448892055665' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/1016012448892055665'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/1016012448892055665'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2009/10/sweden.html' title='Sweden'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-2334415770112417009</id><published>2009-09-30T12:24:00.005+02:00</published><updated>2009-10-09T18:38:25.451+02:00</updated><title type='text'>Democracy in a globalized world</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33ff33;"&gt;&lt;span style="color:#006600;"&gt;You see it in many democracies. Just recently in Germany. Too often in Eastern Europe. Hopefully not in the US. Democratic governments that try to cope with global challenges such as the financial crisis, climate change, terrorism. Not much room for maneuver. More often than not directed against the vested interests of the constituencies of the governing parties. Electoral defeat will follow suit. So, whats will happen if party strategists change to demand driven policies? Don't even try to challenge the privileges of their constituents for the greater common good, but will refrain from any sustainable policy? Or, from another perspective, is it really possible to "better communicate" reform policies? If the individual citizen is not prepared to give up privileges, a policy designed to benefit the greater good will eventually fail. So political parties have a lot of homework to do. But the democratic sovereign also has to come out of his corner and start to particpate in policy discourse again. A fundamental misunderstanding complicates this: there is a widespread belief in a priori "true" and beneficial-for-all solutions. This misconceives the nature of politics: any policy produces winners and loosers. To drive an agenda means mobilizing a coalition of interests, and prevail over an opposing coalition of interests. Without such political will and capacity, no policy, no matter how universally beneficial, will be put forward.&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-2334415770112417009?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/2334415770112417009/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=2334415770112417009' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/2334415770112417009'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/2334415770112417009'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2009/09/democracy-in-globalized-world.html' title='Democracy in a globalized world'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-2302809457202166997</id><published>2009-09-30T11:31:00.004+02:00</published><updated>2009-09-30T12:16:07.933+02:00</updated><title type='text'>Global Social Climbers</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/SsMvW5koPAI/AAAAAAAAAEM/RTIsXuufceo/s1600-h/eattheworld.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 60px; FLOAT: right; HEIGHT: 200px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387201649723325442" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/SsMvW5koPAI/AAAAAAAAAEM/RTIsXuufceo/s200/eattheworld.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#003300;"&gt;You see them in Shanghai or Dubai, between Singapur and New York: a new breed of political-economic elites. Highly educated, polylingual, cosmopolitan, alert Young Professionals. Having a great job at a Multinational Company, Investment Fund or International NGO, they constantly shuttle between their global networks of friends and that hands-on charity project they founded on the side. You preferrably meet them in skylounges, weddings at a fancy Umbrian castellos or at international conferences on climate change. It is hard to dislike them as they sport fantastic social skills, an open attitude and have plenty of good stories to tell. It even makes sense to work with them, as they have excellent networks and superior knowledge of informal information.&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#003300;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;What bugs me is their lack of interest in any deeper analysis, of any long-term committment to a cause, or even in friendship beyond networking and partying. Using that sustainability and human rights lingo and sometimes even striking a development and social justice pose, their shallowness adds to the growing cynicism of many in the Global South. So while I welcome the evolution of the materialist yuppie, I still smell the social climber beyond that glossy fassade.&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-2302809457202166997?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/2302809457202166997/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=2302809457202166997' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/2302809457202166997'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/2302809457202166997'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2009/09/global-social-climber.html' title='Global Social Climbers'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/SsMvW5koPAI/AAAAAAAAAEM/RTIsXuufceo/s72-c/eattheworld.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-4352085880076588471</id><published>2009-08-29T04:13:00.004+02:00</published><updated>2010-01-08T12:39:27.336+01:00</updated><title type='text'>Berlin, Party Capital of the World</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/SpiUFkIHr5I/AAAAAAAAAEE/sWDvJLH5VR8/s1600-h/alien_birth_2.jpg"&gt;&lt;span style="color:#33ff33;"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 200px; FLOAT: right; HEIGHT: 150px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5375208978584678290" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/SpiUFkIHr5I/AAAAAAAAAEE/sWDvJLH5VR8/s200/alien_birth_2.jpg" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#33ff33;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33ff33;"&gt;Berlin, Party Capital of the World, thats what a young American tourist told her best friend. Sounds awkward for someone who actually lives here for 10 years. Enter Poopsy Club, a mixed gay night at West Germany, for some time a sure bet for bizarre acts and a decidely hip non Mitte crowd. But wait, the Poospy night moved next door to a Mosque, into a basement meets industrial yard place. And uh, you won't hear any German spoken, and... the trashy New York drag queen was a bit surprised to find a mostly heterosexual international hipster crowd. Somehow, this is only consistent to a development all over Berlin, notwithstanding insane efforts of the city senate to replace the party infrastructure with empty office buildings. Am I disgruntled? Not at all, its an all friendly crowd, with the same enchanted expression i had when I went out in New York for the first time....&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-4352085880076588471?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/4352085880076588471/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=4352085880076588471' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/4352085880076588471'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/4352085880076588471'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2009/08/berlin-party-capital-of-world.html' title='Berlin, Party Capital of the World'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/SpiUFkIHr5I/AAAAAAAAAEE/sWDvJLH5VR8/s72-c/alien_birth_2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-9208196290606217092</id><published>2009-08-12T12:02:00.009+02:00</published><updated>2009-08-12T13:28:55.843+02:00</updated><title type='text'>A short history of irony</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/SoKnc5MgkBI/AAAAAAAAAD8/7nUpihA9Y0k/s1600-h/brandt.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5369037820610514962" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 172px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/SoKnc5MgkBI/AAAAAAAAAD8/7nUpihA9Y0k/s200/brandt.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/SoKnKQqH3BI/AAAAAAAAAD0/4DuTwXYiRso/s1600-h/brandt.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#33cc00;"&gt;I&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#33cc00;"&gt;&lt;span style="color:#33cc00;"&gt;n&lt;/span&gt; the 1980ies, moral engagement seemed the antidote to icecold Thatcherism. Selfrighteousness was abound, and led to moral blunders like the Band Aid lyrics (Bono: "Well tonight thank God it's them instead of you"). &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33cc00;"&gt;In the 1990ies, history was over, and irony replaced politics. T-Shirts with Brandt Zwieback symbolized this total retreat from the world, rediculing any serious statement. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33cc00;"&gt;Enter September 11, George W. Bush, Iraq, Darfur and the financial crisis. People started to realize that politics never stopped and could - surprise!- hurt them. Barack Obamas grandiose rhetorics took advantage of that new need for orientation. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33cc00;"&gt;However, a return to simplistic moralism is impossible in a postmodern society. Enter post irony. Be serious in a non-serious format. Be outspoken, but in a flamboyant fashion. Care, but offer a shimmering surface.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-9208196290606217092?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/9208196290606217092/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=9208196290606217092' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/9208196290606217092'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/9208196290606217092'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2009/08/post-irony-band-aid-project.html' title='A short history of irony'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/SoKnc5MgkBI/AAAAAAAAAD8/7nUpihA9Y0k/s72-c/brandt.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-3673271985924898707</id><published>2009-06-08T11:37:00.003+02:00</published><updated>2009-06-08T11:59:15.615+02:00</updated><title type='text'>Here we are now, entertain us!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="color:#006600;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;The lack of regulation and control blew up capitalims, the resulting economic crisis wipes out one state after the other. Whats the response of European citizens? They vote for neoliberal and Euro-sceptic parties. Or even right wing extremists. But beware: voter bashing is the one and only taboo in democratuic societies: the voter is always wise. What chills me to the bone is not so much the results of European elections, it is the underlying attitude. The Greek citizen that cares about the res publica, the enlightened citizen that seeks information and acts according to his interests seem to be wishful thinking. Instead, there is a sense of entitlement, a lack of responsibility for the common good. In California, voters prefer to let the state go bankrupt instead of raising a single tax. The British, Dutch, and Hungarians prefer their national nutshell over the European umbrella. And don't they feel entitled to do so? Because "they on top" don't deliver goodies anymore, because parties don't make them feel good, because mainstream candidates are not entertaining enough? It smells so 1930ish...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-3673271985924898707?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/3673271985924898707/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=3673271985924898707' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/3673271985924898707'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/3673271985924898707'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2009/06/here-we-are-now-entertain-us.html' title='Here we are now, entertain us!'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-6401604995473017845</id><published>2009-04-06T20:33:00.004+02:00</published><updated>2009-04-06T22:01:07.226+02:00</updated><title type='text'>Shake the disease</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/SdpfdZeelNI/AAAAAAAAADk/fzDpH1h-ick/s1600-h/changeyourpositions.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5321670868351227090" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 218px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/SdpfdZeelNI/AAAAAAAAADk/fzDpH1h-ick/s320/changeyourpositions.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;For my generation, growing up in the Western hemishpere, it is our first pradigm shift. The global recession will change not only our values and rules, our plans and hopes, our relationships and behavior: it will change what we consider normal. For us, it is the first time we can first hand experience that "reality" is not what is seemed, that the world as we knew it was a construction- a constrcution that lasted only for a certain period of time. Our grandparents, used to war, inflation, the collapse of empires and regimes, can only shake their heads in disbelief of our naivety. Still, it is exciting to see the discourse hegemony shifting, the pendulum swinging back, the mainstream redefined. It tickles only a little bit when it changes the way we think and see the world. And yes, truth, history, normalcy, progress and all these funny things are still baked with that good old ingredient called power. So when the signposts have shifted, we all be wondering how we could have believed in such strange things and acted so irrational when following the old paradigm. Just like we will when this one shifts again.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-6401604995473017845?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/6401604995473017845/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=6401604995473017845' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/6401604995473017845'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/6401604995473017845'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2009/04/shake-disease.html' title='Shake the disease'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/SdpfdZeelNI/AAAAAAAAADk/fzDpH1h-ick/s72-c/changeyourpositions.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-7738799674561993556</id><published>2009-02-07T13:41:00.003+01:00</published><updated>2009-02-07T15:02:54.369+01:00</updated><title type='text'>Irony is over</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;How fundamental our view of the world has changed can sometimes be judged by its more indirect repercussions. Eight years of incompetent Bush governance reminded us that politics do matter. Anyone remember the neoliberal discourse that the state should be limited to manage the dislocations of the market? Global terrorism, the return of imperial warfare, and the economic meltdown have crushed Fukuyama. History is back - Irony is over, baby. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Need proof? Imagine Obama's rhetoric in the ironic 1990ies. Enjoy Antony and the Johnsons' grand drama? Ever wondered about the return of historical movies to the big screen? Do the math.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-7738799674561993556?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/7738799674561993556/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=7738799674561993556' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/7738799674561993556'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/7738799674561993556'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2009/02/irony-is-over.html' title='Irony is over'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-8108839168632798088</id><published>2008-10-04T18:00:00.004+02:00</published><updated>2008-10-04T18:10:21.839+02:00</updated><title type='text'>Sarah Palin's folksy trash</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33cc00;"&gt;The VP debate gave me the creeps. Don't get me wrong, I love US electoral politics, as this blog title already implies. However, Sarah Palin's deliberate folksy platitudes frightened me. She obviously did not even try to address semi educated voters, she simply catered to the emotional crowd. If you don't care for politics, if you know little or nothing about it- would that folksy trash maybe resonate with you? Maybe even more than factual -or should I say "elitist"- arguments? What does that say about democracy in general?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.nbc.com/Saturday_Night_Live/video/clips/palin-hillary-open/656281/"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;http://www.nbc.com/Saturday_Night_Live/video/clips/palin-hillary-open/656281/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-8108839168632798088?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/8108839168632798088/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=8108839168632798088' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/8108839168632798088'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/8108839168632798088'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2008/10/sarah-palin-folksy-trash.html' title='Sarah Palin&apos;s folksy trash'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-4273961221870480705</id><published>2008-09-29T16:13:00.004+02:00</published><updated>2008-09-29T16:30:44.123+02:00</updated><title type='text'>Every generation has its own desease</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/SODmSC8W4MI/AAAAAAAAACY/GIWCC7uB5l8/s1600-h/20060902+Tina+Party+003.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5251450363216060610" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/SODmSC8W4MI/AAAAAAAAACY/GIWCC7uB5l8/s320/20060902+Tina+Party+003.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#006600;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;The collapse of the Soviet Union, 9/11, the rise of China are veritable historical changes. But did they the way we live in the West? The way the world wars, the Great Depression changed everyday life (if you were lucky enough to actually survive that mess)? As we see the financial crisis unfold and fears of a globak economic meltdown rise, I am wondering if we are prepared for such a shock? A generation that worries about the disappearance of their favorite childhood ice cream, are we ready for changes so fundamental that they crumble our entire life? Can we actually imagine the world as we know it could disappear?&lt;/span&gt; Only two generations ago, only two flight hours away today, the world as we know it becomes a faint possibility. How come we take it for granted?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-4273961221870480705?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/4273961221870480705/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=4273961221870480705' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/4273961221870480705'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/4273961221870480705'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2008/09/every-generation-has-its-own-desease.html' title='Every generation has its own desease'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/SODmSC8W4MI/AAAAAAAAACY/GIWCC7uB5l8/s72-c/20060902+Tina+Party+003.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-7708836611841096018</id><published>2008-09-29T15:22:00.003+02:00</published><updated>2008-09-29T16:11:04.051+02:00</updated><title type='text'>The Hollow Grail</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#009900;"&gt;A Vernissage, a museum can be a lethal place. Conversation can actually turn to art. Guard your tongue: ignorance can lead to social death. As postmodern art is decidedly inaccessable, don't even consider cracking its genome. However, this attitude lets art too easily off the hook. In a time of crisis, when sense and sensibility are rare, what a void for the arts to tab in. Finally, art could come of its aestetic niche and be relevant again! More to flesh out than body juices, more to desbribe than the transparency of a glass window, more to worry than "me" versus "them". Conceptual art dares to be political gain, critical again. But guess what- to make a statement needs more than an diffuse feeling that things go wrong. It's bone-chilling to see how pathetic and hollow art can be when it finally dares to escape the cryptical, leaves the irony behind. The world needs more than a hug!&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-7708836611841096018?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/7708836611841096018/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=7708836611841096018' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/7708836611841096018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/7708836611841096018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2008/09/hollow-grail.html' title='The Hollow Grail'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-5698374604078023909</id><published>2008-06-16T10:07:00.006+02:00</published><updated>2008-09-29T16:11:50.563+02:00</updated><title type='text'>Irish sheep</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;For those of you who are not interested in politics, and apparently thats statistically everbody, the Irish "No" to the EU Lisbon treaty is the gretest disaster in recent years. Whats even more troubling than the fact that 860.000 Irish can endanger the future of 450 million Europeans, is the agenda of the EU opponents: there is none. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212391210648360082" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/SFYiMI0QVJI/AAAAAAAAACQ/YXP6wK8vnh0/s320/sheep.jpg" border="0" /&gt;The most cited reason to vote "NO" is that the treaty was "too complicated" and people didn't know what is was all about. Instead of getting some information on an existential question and do some thinking on whats best for them, they just grabbed the feel-good factor of creating a mess for their political establishment. There are two words for this: "stupid" and "lazy". What's really freaking me out is that I am afraid this attitude prevails in most parts of our populations.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-5698374604078023909?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/5698374604078023909/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=5698374604078023909' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/5698374604078023909'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/5698374604078023909'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2008/06/irish-sheep.html' title='Irish sheep'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/SFYiMI0QVJI/AAAAAAAAACQ/YXP6wK8vnh0/s72-c/sheep.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-2755339752417191834</id><published>2008-04-09T21:51:00.003+02:00</published><updated>2008-04-09T22:04:18.446+02:00</updated><title type='text'>Queer totalitarianism</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Recently at West Germany: a few queer show-offs perform at 'Poopsie Club'. A young punk in the audience disrespectfully boohs at the artist. In a grim manner, he is being lectured by the entourage of the sensitive artist. . When he did not show any remorse, claiming freedom of speech for himself, he is almost thrown out. Exquisite: a subculture, dependent more than others on their freedom of expression, runs amok at the first unpopular utterance.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-2755339752417191834?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/2755339752417191834/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=2755339752417191834' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/2755339752417191834'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/2755339752417191834'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2008/04/queer-totalitarianism.html' title='Queer totalitarianism'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-4007474074289437257</id><published>2008-04-09T21:20:00.002+02:00</published><updated>2008-04-09T21:51:48.534+02:00</updated><title type='text'>Orthodox liberalism</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33cc00;"&gt;Over the past few years, the jewish population in Berlin has grown significantly. Their advent still marks a heartening sign for the German capital. Ironic footnote to this: the emergence of orthodox jews, adhering to strict religious, cultural and social values, is a pretty good benchmark for the liberality of a city.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-4007474074289437257?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/4007474074289437257/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=4007474074289437257' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/4007474074289437257'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/4007474074289437257'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2008/04/orthodox-liberalism.html' title='Orthodox liberalism'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-76367540777446869</id><published>2008-03-21T14:39:00.005+01:00</published><updated>2008-03-21T15:27:26.657+01:00</updated><title type='text'>Kunst am Bau</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/R-PBtIzKquI/AAAAAAAAAB4/vfuuK6nBITY/s1600-h/potsd_vries400_2.jpg"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33cc00;"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5180196977606568674" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/R-PBtIzKquI/AAAAAAAAAB4/vfuuK6nBITY/s200/potsd_vries400_2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33cc00;"&gt;Eine Vorschrift im deutschen Baurecht hält Bauherren dazu an, einen bestimmten Promillesatz der Bausumme für "Kunst am Bau" zu verwenden. Im Kern eine Subvention für den Kunstmarkt, insbesondere seine darbenden Töchter der bildenden Künste. Sounds good?&lt;br /&gt;Ou lala, wenn Sparkassendirektoren, Kreisgemeinderäte und Versicherungsvorstände ein Kunstwerk auswählen? Das Gegenteil von arty ist artig! Nur nicht provozieren, gerne bunt und gefällig, abstrakt und monumental, das schafft den Eindruck von Mut, ohne auf eine Aussage festlegbar zu sein.&lt;br /&gt;Das Ergebnis sind unerträgliche Schweiss-Skulpturen, bunte Popschrottensembles auf Verkehrsinseln, vor Postfilialen, in Empfangshallen. Schlimme Architektur erhält so den finalen Todesstoss....&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-76367540777446869?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/76367540777446869/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=76367540777446869' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/76367540777446869'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/76367540777446869'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2008/03/kunst-am-bau.html' title='Kunst am Bau'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/R-PBtIzKquI/AAAAAAAAAB4/vfuuK6nBITY/s72-c/potsd_vries400_2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-5492884715940927555</id><published>2008-03-12T20:35:00.003+01:00</published><updated>2008-03-12T21:05:05.638+01:00</updated><title type='text'>Rule by narcism</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33cc00;"&gt;Starting with the latest wave of robotization, physical labour is on the retreat. The Information economy might be a scam, but without a doubt, knowledge is the key career driver across the spectrum. However, if you exspect mind training to be be next big thing, you will be fooled: most people put their bodies first.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33cc00;"&gt;Braindead working out in the gym, heavy dieting and the marcyless fashion regime form the fit-for-fun ideology. Extreme sports are on the rise, body art all about, personal style defines identities. While social climbers crave for status symbols, the post-college crowd seeks purity in its LOHAS ideology. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33cc00;"&gt;An entire generation hopes to be casted as the next supermodel, superstar or supercook. What's a feast for marketing, is a party for the ruling class. A people occupied with narcisstic self  styling is even more easily administered.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-5492884715940927555?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/5492884715940927555/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=5492884715940927555' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/5492884715940927555'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/5492884715940927555'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2008/03/rule-by-narcism.html' title='Rule by narcism'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-3186861127942900176</id><published>2007-12-31T15:40:00.000+01:00</published><updated>2007-12-31T16:33:29.577+01:00</updated><title type='text'>Kultureller Filter</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33cc00;"&gt;Das Spannende an Kreuzberg/ Neukölln ist das Durcheinanderwuseln der verschiedenartigsten Menschen. Hier mischen sich nicht nur Türken, Araber, Russen und Deutsche, sondern auch Großfamilien und WGs, Hausbesetzer und Hippster, Hip Hop und Punk.&lt;br /&gt;Dann geht man in ein Café, und ist in einer homogenen Welt- wie ein Filter hat die Tür nur Gleichartiges durchgelassen, oder hatte nur Gleichartiges ein Bedürfnis, hier einen doppelten Espresso zu trinken. Es mischt sich wenig, es lebt viel nebeneinander her.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-3186861127942900176?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/3186861127942900176/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=3186861127942900176' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/3186861127942900176'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/3186861127942900176'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2007/12/kultureller-filter.html' title='Kultureller Filter'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-3789835849295740503</id><published>2007-12-16T15:22:00.000+01:00</published><updated>2007-12-31T16:37:54.815+01:00</updated><title type='text'>Holy Shit Shopping</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/R3kMxFENXBI/AAAAAAAAABw/ez9xMT_gDX8/s1600-h/394_1.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5150161686187826194" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/R3kMxFENXBI/AAAAAAAAABw/ez9xMT_gDX8/s200/394_1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33cc00;"&gt;"This is art", erklärt die Mittdreissigerin einer verdutzten Italienerin, die ihre Handyhäkelhüllen betrachtet. "I don't think so", denke ich. Die Vorweihnachtsdesignmärkte sind zur Selbstreferenz erstarrt. Waren Fernsehtürme aus Wachs, Filz und Discoglitter vor 5 Jahren zum Schmunzeln, sind die wiedergekauten Motive auf den Abendbrotbrettchen und die Kissen mit Zickzackmusternaht nur noch ununerträglich. In allen Variationen zum immergleichen Thema gibt es nun Geldbeutel mit Zickzacknaht, Handywärmer mit Zickzacknaht, Handwärmer, Nierenwärmer, Fingerwärmer. Das alles raunt laut und deutlich "Das kann ich auch selbst machen". Insgesamt ein Fanal für die "Kreative Metropole Berlin".&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-3789835849295740503?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/3789835849295740503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=3789835849295740503' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/3789835849295740503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/3789835849295740503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2007/12/holy-shit-shopping.html' title='Holy Shit Shopping'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/R3kMxFENXBI/AAAAAAAAABw/ez9xMT_gDX8/s72-c/394_1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-6984213526314805972</id><published>2007-11-21T23:34:00.001+01:00</published><updated>2008-03-21T14:55:08.667+01:00</updated><title type='text'>Generation Biedermeier on the move?</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Western 30 somethings came to politcal being in the wake of the end of the cold war and the "end of history". Liberal market democracy seemed unavoidably the best model, and only technical adjustments were to be made. The "political" was discredited as lobbyist and left for career politicians. In private conversation, political debate was almost considered &lt;em&gt;faux pas.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;The return of big questions of war and peace, (social) justice and existential dilemmas like climate change and energy security have politisized many. Some even discovered the joy of debating, swordplay and philosophising. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;In Germany, the distinction between the "citoyen" and the "bourgeois" never materialized due to a lack of any real revolution. Thus, middle class always struggled over being &lt;em&gt;spießig&lt;/em&gt;, recalling the the '68 revolution. A new Biedermaier generation reinvented Germany on the bourgeois side, rightfully critisized by a more political aware avantgarde. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;However, the need for a qualified generation that can reassure social values and stabilize globalization shaken instutitions is blanked out. The Prenzlauerberg-happy crowd needs to take positions, to re-introduce the political into the private and prepare to run the system - its cosmopolitan attitudes, post-industrial work experiences and common sense pragmatism are needed to master a century proned to unseen conflict and deteriation.&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-6984213526314805972?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/6984213526314805972/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=6984213526314805972' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/6984213526314805972'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/6984213526314805972'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2007/11/generation-biedermaier-on-move.html' title='Generation Biedermeier on the move?'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-3394202629854545375</id><published>2007-11-21T23:26:00.000+01:00</published><updated>2007-11-22T00:04:03.495+01:00</updated><title type='text'>Neoliberal paradigm</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33cc00;"&gt;Whatever happened to the neoliberal paradigm? Severely hurt by the failure of the Washington consensus, the kiss of death seems to be the subprime crisis. Industries come to realize that  consumers and qualified workers are needed for sustainable growth- all of these coming from the long disdained societies. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33cc00;"&gt;In Germany, the strike in the railroad industry points to a new perception: instead of condemning workers for hurting national competitiveness, the wider puclic seems to have an understanding for claims for higher wages and better working conditions. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33cc00;"&gt;The situation remains ambiguous. Watch out.&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-3394202629854545375?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/3394202629854545375/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=3394202629854545375' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/3394202629854545375'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/3394202629854545375'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2007/11/neoliberal-paradigm.html' title='Neoliberal paradigm'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-4849822498842170182</id><published>2007-10-28T14:20:00.000+01:00</published><updated>2007-12-16T15:47:14.707+01:00</updated><title type='text'>Hase und Igel oder Guerilla Marketing</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/RyTB2rkOZDI/AAAAAAAAAAo/JgE4Da0htJw/s1600-h/borat.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126435421006226482" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/RyTB2rkOZDI/AAAAAAAAAAo/JgE4Da0htJw/s200/borat.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Der Wettlauf zwischen Subkultur und Werbung wird komplexer. Urban trendsetter möchten nicht vermessen und analysiert sein, schlagen Haken, schreiben codes ständig neu. Neuerdings unter Ablehnung jeder Zeichensetzung. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Das Gino ist solch ein Ort. Äußerlich nicht unterscheidbar von einer beliebigen Eckkneipe, quillt es über mit Bohemians. Die Zeichen sind subtil, und werden daher gerne von denen angenommen, die den Markern der Mainstream Kultur entkommen möchten. Hoffnungslos, ein Teil der Gruppe verkauft tagsüber, was sie nachts gelernt hat. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Das Pampero Appartment ist solch ein Ort. Äußerlich nicht unterscheidbar von einer Volksküche, quillt es über mit Hipstern. Die Zeichen sind subtil, und werden problemlos geschluckt von denen, die sich der Mainstream Kultur enteilt fühlen. Hoffnungslos, die Macher verkauft nachts eine Rummarke, wie sie es nachts zuvor gelernt hat.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-4849822498842170182?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/4849822498842170182/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=4849822498842170182' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/4849822498842170182'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/4849822498842170182'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2007/10/hase-und-igel-oder-guerilla-marketing.html' title='Hase und Igel oder Guerilla Marketing'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_4_PJnjEhlgo/RyTB2rkOZDI/AAAAAAAAAAo/JgE4Da0htJw/s72-c/borat.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-116594208293073137</id><published>2006-12-12T17:40:00.000+01:00</published><updated>2006-12-12T17:48:02.956+01:00</updated><title type='text'>Generation Gähn</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;color:#009900;"&gt;Was ist eigentlich mit den jungen Menschen los? Eigentlich dachte ich immer, ich fände ihre undefinierten Gesichter, ihren mangelnden Stil und ihre belanglosen Themen nur langweilig, weil meine Kohorte am Bruchpunkt Dreissig Plus eher nach oben Rat sucht als nach unten missioniert. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#009900;"&gt;Aber es passiert ja wirklich nichts. Die 17-21 jährigen sehen genauso aus wie ihre Altersgenossen in den 1980ern und 1990ern: Punks, Yuppies, Metaller, Raver, Hip Hopper und der ganze andere Quatsch. They talk the talk and walk the walk. Wo ist die neue Jugendbewegung, die alles Alte beiseite fegt? Wann sagt man mir endlich, dass ich ein alter Sack bin und nichts mehr verstehe? Ich möchte ob meines Alters diskriminiert werden!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-116594208293073137?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/116594208293073137/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=116594208293073137' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/116594208293073137'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/116594208293073137'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2006/12/generation-ghn.html' title='Generation Gähn'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-116531273203932557</id><published>2006-12-05T10:58:00.000+01:00</published><updated>2006-12-05T10:59:00.110+01:00</updated><title type='text'>Hüttenzauber</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#006600;"&gt;Woher kommt eigentlich der vorweihnachtliche Zwang zur Hütte? Nun kann man über Weihnachtsmärkte geteilter Meinung sein, zumindest sind sie ein Konzept in sich und leicht zu meiden. Warum aber müssen flächendeckend mit Tannenzweigen getarnte Leichtbauhütten in die potjomkinschen Glaspaläste gestellt werden? Und wer sollte dafür verachtet werden? Die Betreiber der Hauptbahnhöfe und Sony Centers, die der kalkulierten Wirkung ihrer Eventbauten auf Provinztouristen misstrauen und sie um bewährte Bauernfänger ergänzen zu müssen glauben? Oder die Masse selbst, die einerseits glitzernde Großstadt bestaunen will, sich dann aber doch lieber beglühweint unter Tannenzapfen versteckt?&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-116531273203932557?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/116531273203932557/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=116531273203932557' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/116531273203932557'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/116531273203932557'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2006/12/httenzauber.html' title='Hüttenzauber'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-116461849104974952</id><published>2006-11-27T10:02:00.000+01:00</published><updated>2006-11-27T10:09:09.456+01:00</updated><title type='text'>Alien</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33cc00;"&gt;Im Kino läuft nun diese Werbung für ein Handy. Eine Frau geht telefonierend durch die Stadt, und alle Dinge, an denen sie vorbeikommt, verändern sich in eine 1930er Ästhetik. Hochhäuser, Bahnhöfe, Menschen, Autos. Aus David-Childs-Sparkassen-Funktionalismus wird Art Deco, aus Stangenanzügen feinster Tweed. Während ich melancholisch im Sitz versinke, trifft mich der Werbespruch in die Magengrube: "Das neue Dingsbums Handy. Dagegen wirkt alles andere altmodisch".&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-116461849104974952?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/116461849104974952/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=116461849104974952' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/116461849104974952'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/116461849104974952'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2006/11/alien.html' title='Alien'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-116266430161084143</id><published>2006-11-04T19:12:00.000+01:00</published><updated>2007-10-28T18:26:17.135+01:00</updated><title type='text'>You Tube Bigotterie</title><content type='html'>&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_4_PJnjEhlgo/RyTGJbkOZKI/AAAAAAAAABg/Rib8uxEmnAs/s1600-h/weg+raus.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126440141175284898" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_4_PJnjEhlgo/RyTGJbkOZKI/AAAAAAAAABg/Rib8uxEmnAs/s200/weg+raus.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Jetzt schadenfreuen sich alle, die den Republikanern die Grätze an den Hals wünschen. Oder zittern, ob deren &lt;em&gt;last minute negative campaigning&lt;/em&gt; den scheinbar sicheren demokratischen Wahlsieg noch verhindern kann. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Die neue Geheimwaffe: You Tube. Alles, was jemals medial geäußert wurde, und sei es unbewusst, findet seinen Weg hierher und kann instrumentalisiert werden, um den Gegner zu beschädigen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Die bigotte politische Kultur der USA erfährt damit den finalen Todesstoß: Scherzworte werden zu Entgleisungen, Flirten zu sexueller Belästigung, kosmopolitische Dekadenz zu elitärem Zynismus.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;O brotha, I feel thou.&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-116266430161084143?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/116266430161084143/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=116266430161084143' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/116266430161084143'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/116266430161084143'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2006/11/you-tube-bigotterie.html' title='You Tube Bigotterie'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_4_PJnjEhlgo/RyTGJbkOZKI/AAAAAAAAABg/Rib8uxEmnAs/s72-c/weg+raus.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-116048495902929797</id><published>2006-10-10T14:42:00.000+02:00</published><updated>2007-10-28T18:18:39.978+01:00</updated><title type='text'>Air France</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Klischees auszuleben hat mich nie gestört. In Frankreich lese ich gnadenlos Houllebecq. Insofern ist eigentlich mit einem Hinweis auf "Plattform", S. 33 unten alles gesagt. Aber auch alles zweimal zu sagen, stört mich nicht. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#33cc00;"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Flugreisen in Allgemeinen sind eine entwürdigende und entmündigende Angelegenheit. Mit dem Verlassen der eigenen Wohnstatt beginnt eine Phase, in der man als als Verdächtiger, Störenfried oder einfach Masse behandelt wird, während derer jedoch der Aktionsradius selbstbestimmten Handelns auf Null zusammenschrumpft. Mürbe von der ständigen Legitimation durch Ausweis und Boarding Card, steht der Reisende in Strümpfen vor einem halbgebildeten Kretin, um die Herkunft des Tascheninhaltes zu rechtfertigen bzw. gegebenenfalls in eine Plastiktüte zu entsorgen.&lt;/span&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4877/1921/320/Berlin%20Mitte%20Linienstr%20%2824%29.jpg" border="0" /&gt; &lt;span style="color:#009900;"&gt;Bleiben einem Frankreichreisenden zumindst die bellenden Fragen der amerikanischen Immigrationsoffiziere und ihrer deutschen Schergen erspart, hat man sich hier mit landestypischer Arroganz abzufinden, deren Chuzpe angesichts miserabler Organisation beeindruckt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;A votre santé.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-116048495902929797?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/116048495902929797/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=116048495902929797' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/116048495902929797'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/116048495902929797'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2006/10/air-france.html' title='Air France'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-115651389300167580</id><published>2006-08-25T14:30:00.000+02:00</published><updated>2007-10-28T18:17:56.582+01:00</updated><title type='text'>Kult-Designer</title><content type='html'>&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_4_PJnjEhlgo/RyTEL7kOZFI/AAAAAAAAAA4/ZQZJXC21Qts/s1600-h/malcolmX+gesehen+werden.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126437985101702226" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_4_PJnjEhlgo/RyTEL7kOZFI/AAAAAAAAAA4/ZQZJXC21Qts/s320/malcolmX+gesehen+werden.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Warum bekomme ich immer eine Gänsehaut, wenn ich den neuen Mini Cooper sehe? Weil grundsätzlich Mitte Tussis mit Sonnenbrille auf dem blonden Köpfchen aussteigen? Warum berührt es mich eigentlich, wenn die falschen Leute das falsche Auto fahren?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Weil dieses Auto kaum hörbar "Kult" summt. Und weil die Zutaten dieses entworfenen "Kults" aus meiner Welt geklaut sind! Ironie! Selbstbespiegelung! Sehnsucht nach Stil! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Des Kontextes entkleidet werden sie eingesetzt, um arglose Social Climbers einzufangen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Funktioniert das? Ja. Funktioniert das mit allen? Nein. Trägt der Rest zur beständigen Wiedergeburt des Systems bei? Ja. Ist dieser Rest damit funktionsnotwendiger Bestandteil des Systems, gegen das er sich definiert? Ja. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Gänsehaut?&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-115651389300167580?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/115651389300167580/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=115651389300167580' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/115651389300167580'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/115651389300167580'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2006/08/kult-designer.html' title='Kult-Designer'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_4_PJnjEhlgo/RyTEL7kOZFI/AAAAAAAAAA4/ZQZJXC21Qts/s72-c/malcolmX+gesehen+werden.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-115632762816327329</id><published>2006-08-23T11:48:00.000+02:00</published><updated>2006-11-05T14:14:07.540+01:00</updated><title type='text'>Culture Clash</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Doch, es waren schöne Hosen, sonst wäre ich gleich wieder gegangen. Eigentlich bin ich längst zum Kauf entschlossen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Der Verkäufer ist sich seiner Sache scheinbar noch nicht so sicher. Oder er hat es sich zur Mission gemacht, einem modisch hoffnungslosen Fall etwas Hilfestellung zu geben. Es muss ja auch ein erschütternder Anblick sein, wie ich da stehe, die Brille vom Flohmarkt, das Jacket offensichtlich aus einem Altkleidersack. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4877/1921/1600/Berlin%20Mitte%20Auguststr%20Ballhaus.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4877/1921/320/Berlin%20Mitte%20Auguststr%20Ballhaus.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;"Original Fashion!", beschwört er mich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Offensichtlich bin ich ein schwieriger Kunde. Vielleicht sollte ich ihm das Gefühl geben, dankbar zu sein für seine Einführung in die modischen Kodizes der türkischen Riviera. Was muss ich so stocksteif deutsch auf meinen Vorstellungen beharren?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Ich kann es nicht. Der kleine Unterschied zwischen uns ist unüberwindbar.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Seine selbstverliebte Unfähigkeit, diese unerschütterliche Ignoranz, die noch nicht mal eine Ahnung erlaubt, dass es noch etwas anderes geben könnte als das fixe Armani Exchange Universum - kratzt dennoch an meiner Identität. Das postmoderne Spiel mit Ironie, Bezügen und Verweisen - es ist hier noch nicht vermittelbar. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-115632762816327329?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/115632762816327329/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=115632762816327329' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/115632762816327329'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/115632762816327329'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2006/08/culture-clash.html' title='Culture Clash'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-115632428430150934</id><published>2006-08-23T11:08:00.000+02:00</published><updated>2007-10-28T18:22:32.115+01:00</updated><title type='text'>Generation Biedermeier</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Berlins Mitte ist bevölkert von jungen Menschen, die der bürgerlichen Enge ihrer Klein- und Mittelstädte entfliehen und in Berlin ein anderes Leben führen wollen. Der Mythos von der grenzenlosen Freiheit, von einer neuen Avantgarde kreativer Menschen aus aller Welt, übersieht dabei allerdings, dass die Abgrenzung von der bürgerlichen Elterngeneration rein ästhetisch war. Die gefühlte Andersartigkeit beschränkte sich meist auf das Tanzen auf Dächern und in Kellern. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Heute spazieren Hipster Moms mit Retro-Kinderwägen durch den mit Kitas bepflasterten Prenzlauerberg, während die Väter ihren Oldtimer um die Ecke parken. Bei Waffeln mit heißen Kirschen unterhält sich die Generation junger Angestellter über die passende Ausgestaltung der Altbauwohnung. Die Selbstbezogenheit wird nur noch von der Rückwärtsgewandheit der allgegenwärtigen Kindheitsfetische übertroffen.Die neue Avantgarde hat sich ästhetisch neu definiert, lebt aber mit den bürgerlichen Werten ihrer Eltern: Kinder, Karriere, materieller Wohlstand.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Dem revolutionären Gestus der 68er-Eltern wird eine umfassende Ironisierung entgegengestellt: wer nichts ernst nimmt, muss sich nicht auseinandersetzen, muss sich nicht positionieren. &lt;/span&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4877/1921/1600/Child%20Soldier.0.jpg"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4877/1921/320/Child%20Soldier.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Das Zerplatzen der utopischen Träumereien der 68er dient dabei als Rechtfertigung für den völligen Verzicht auf eigene gesellschaftliche Visionen über das unmittelbare private Umfeld hinaus.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Einerseits gibt es ein ängstlich-egoistisches Kalkül, eine klare Positionierung könnte dem beruflichen Fortkommen in einem schwierigen Arbeitsmarktumfeld schaden. Übergeordnet gibt es aber eine verbreitete Haltung, politische Positionierung und streitbares Einmischen mit parteipolitischem Ränkespiel, Karrierismus und klandestinen Interessen gleichzusetzen. Gesellschaftspolitische Kontroversen sind daher in privaten Räumen tabuisiert.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Dabei wird übersehen, das die weg-ironisierten gesellschaftlichen und ökonomischen Umwälzungen gerade diese heile Welt untergraben und radikal verändern. In der gesellschaftlichen Debatte über die Antworten auf diese Umwälzungen wird die sprachlose Generation nicht gehört. Mit den ökonomischen, kulturellen und politischen Folgen dieser über ihre Köpfe hinweg getroffenen Weichenstellungen wird sie sich arrangieren müssen. Die Verweigerung der Teilnahme am gesellschaftspolitischen Diskurs schwächt das Fundament einer Demokratie. Der Verzicht auf ein offenes Bekennen zu den Grundwerten der Demokratie überlässt die Diskurshoheit radikalen politischen oder fundamentalistischen Kräften.&lt;br /&gt;Aber Lichtenberg und Neukölln sind weit weg von den Chai-Latte Cafés der neuen Mitte.....&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-115632428430150934?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/115632428430150934/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=115632428430150934' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/115632428430150934'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/115632428430150934'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2006/08/generation-biedermeier.html' title='Generation Biedermeier'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-115572269140884329</id><published>2006-08-16T12:01:00.000+02:00</published><updated>2006-08-16T12:07:28.640+02:00</updated><title type='text'>Von steckengebliebenen U-bahn Zügen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Spannend das Verhalten in Extremsituationen. Fällt in New York ein Subway Train aus, warten die Menschen – egal welcher Herkunft! – geduldig bei 45 °C, im Dunklen, bis zu einer Stunde, ohne sich zu beschweren, ohne ein Wort zu sprechen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;In Deutschland, wo Kommunikation mit Fremden ein Ausnahmenfall ist, wo man Freundlichkeit mit Oberflächlichkeit verwechelt oder als Eindringen in die Intimsphäre vermeidet - beginnen die Menschen unmittelbar, sich zu beschweren. Das gemeinsame Murren entspannt, oftmals entstehen vergnügliche Konversationen mit Menschen, mit denen man unter anderen Umständen niemals kommuniziert hätte.&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-115572269140884329?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/115572269140884329/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=115572269140884329' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/115572269140884329'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/115572269140884329'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2006/08/von-steckengebliebenen-u-bahn-zgen.html' title='Von steckengebliebenen U-bahn Zügen'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-115572132136518306</id><published>2006-08-16T11:28:00.000+02:00</published><updated>2007-10-28T18:27:47.496+01:00</updated><title type='text'>Fahrrad Nazis</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_4_PJnjEhlgo/RyTGgLkOZLI/AAAAAAAAABo/r0C0OtwIhzo/s1600-h/youtalkintome2.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126440532017308850" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_4_PJnjEhlgo/RyTGgLkOZLI/AAAAAAAAABo/r0C0OtwIhzo/s200/youtalkintome2.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Ich fahre auf dem Fahrradweg. Er ist breit, ohne Probleme passen zwei entgegenkommende Räder aneinander vorbei. Ein Mann schreit mich mit verzerrten Gesicht an: Falsche Richtung, Du Vollidiot. Ein Fußgänger motzt lauthals über mich. Ein Fahrrad-Nazi mit Helm steuert drohend auf mich zu.&lt;br /&gt;Woher diese Emotion? Warum dieses Tabu?&lt;br /&gt;Fahren entgegen der Fahrtrichtung scheint in Deutschland einer der Regelverletzungen zu sein, die besonders hart sanktioniert werden.&lt;br /&gt;Ganz im Gegensatz zu anderen Regeln, deren Verletzung als nachsehbar ignoriert wird!&lt;br /&gt;Ungesühnt darf man trinken, knutschen, Haut zeigen und schwitzen, vordrängeln, rasen, schummeln, kiffen, nackt baden und loveparadieren. Wie angenehm!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber : Fahre niemals auf dem Fahhradweg entgegen der Fahrtrichtung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum gerade diese Regel?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Müssen im Straßenverkehr erniedrigte und entrechtete Radfahrer ihren Frust entladen?&lt;br /&gt;Oder ist es der verunsicherte Kleinbürger, an der Nase herumgeführt von der alles ironisierenden Gesellschaft, der aber nun mal wirklich aber hallo Sie da! eine offensichtliche Regelverletzung sanktionieren darf?&lt;br /&gt;Kann er so seine Weltkonstruktion bestätigen und vor den Zumutungen der autoritätsskeptischen Postmoderne retten?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-115572132136518306?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/115572132136518306/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=115572132136518306' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/115572132136518306'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/115572132136518306'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2006/08/fahrrad-nazis.html' title='Fahrrad Nazis'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_4_PJnjEhlgo/RyTGgLkOZLI/AAAAAAAAABo/r0C0OtwIhzo/s72-c/youtalkintome2.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-114272125120624758</id><published>2006-03-18T23:31:00.000+01:00</published><updated>2006-08-25T15:55:30.506+02:00</updated><title type='text'>Blockwart</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;No sitting, littering, loitering, playing! No kissing in public! No smoking, drinking! Penalty! It's the Law! &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;In den USA – auch in New York – fühle ich mich permanent überwacht. Alles scheint dort geregelt. Überschreite ich eine Regel, macht mir das Angst, weil ich weiß, dass die Bevölkerung auf die Einhaltung peinlich genau achtet. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Neulich stellte sich mir ein alter Mann in den Weg, weil ich regelwidrig am Central Park Lake Fahrrad fuhr!!! Ein alter Mann! Im Central Park! Ist der lebensmüde? Warum ist es ihm so wichtig, diese Regelverletzung zu sanktionieren, dass er sich in Gefahr bringt? Ich bin ein wildes Tier! Theoretisch! Zumindest!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Weil mir viele Regeln so absurd, so heuchlerisch, so prüde, als nicht hinnehmbarer Eingriff in meine Privatsphäre erscheinen, fühle ich mich erdrosselt und entmündigt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Umgekehrt fühle ich mich in Deutschland – trotz omnipräsenter &lt;em&gt;Verbote &lt;/em&gt;(eins der wenigen deutschen Worte, die es ins Amerikanische geschafft haben....) freier - weil ich weiß, welche Regelverstöße sanktioniert werden und welche nicht. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Meine Freundin Porat hingegen erlebte Deutschland als Verbotsalbtraum voller Kontroll-Nazis. So unerträglich, dass sie in die USA zurückgezogen ist. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Liegt es daran, dass die gesellschaftlichen Regeln leicht verschoben sind? Dass die Prioritäten, was als hinnehmbare Abweichung gesehen wird und was nicht, anders sind?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;In einem kulturell ganz fremden Land akzeptiert man die fremden Normen leichter- weil es so offensichtlich nicht unsere sind! Amerikaner und Europäer sehen sich aber immer noch als Teil derselben Kultur. Die Regeln - und die informelle Codierung welche Regelen sanktioniert werden und welche nicht - sind nur ein klein wenig anders, kaum wahrnehmbar verschoben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Diese Abweichungen - besonders, wenn sie mit Eingriffen in unsere Autonomie einhergehen - werden daher wütend zurückgewiesen oder ohnmächtig erlitten. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#009900;"&gt;Wie kommt der dazu, mich für so eine Kleinigkeit zu maßregeln! Mich! Spießer! Faschist! Blockwart! &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-114272125120624758?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/114272125120624758/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=114272125120624758' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/114272125120624758'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/114272125120624758'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2006/03/blockwart.html' title='Blockwart'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19419023.post-114272089714479035</id><published>2006-03-18T23:27:00.000+01:00</published><updated>2006-08-23T11:44:25.223+02:00</updated><title type='text'>Glamouröse Soziallegasthenie</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Paul ist eine hochgezüchtete Maschine, ein verwöhnter Großstadtmensch, ein neurotischer Intellekt, ein arroganter Kosmopolit. Ich mag ihn. Ich erkenne aber in ihm eine Tendenz, die ich auch einige Jahre verfolgt habe: eine zunehmende Ungeduld für Menschen, die nicht den gleichen Erfahrungsstand haben. Eine überhebliche intellektuelle, kulturelle und stilistische Arroganz, ein zunehmender Autismus, ein neurotisch eigensinniges Verhalten. Sure, that`s flamboyant, thats glam!Für die Umwelt aber extrem anstrengend.&lt;br /&gt;Entstehen deshalb diese bizarren Fag Head – Queen Paarungen, weil die einen sich an der Devianz berauschen, die anderen den Spiegel, den Schild brauchen, auf dem sie stehen? Können sich deshalb Menschen, die ähnlich überdreht sind, nicht ertragen?&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19419023-114272089714479035?l=culture-wars.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://culture-wars.blogspot.com/feeds/114272089714479035/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19419023&amp;postID=114272089714479035' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/114272089714479035'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19419023/posts/default/114272089714479035'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://culture-wars.blogspot.com/2006/03/glamourse-soziallegasthenie.html' title='Glamouröse Soziallegasthenie'/><author><name>whitebeacon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08257229400994819494</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
